Manfred Queck (*10. August 1941 in Johannesgeorgenstadt, Deutsches Reich; †1. Julie 1977 in Johannesgeorgenstadt) war ein deutscher Skispringer.

 

Queck war Mitglied des SC Dynamo Klingenthal und wurde von Herbert Leonhardt trainiert. Bei der Vierschanzentuornee 1966/67 überraschte er mit einem fümften Platz beim Neujahrsspringen in Garmisch Partenkirchen, nachdem er in Obersdorf zuvor auf Platz 12 gesprungen war. Nachdem er in Innsbruck nicht über den 43. Platz hinauskam, landete er in Bischofshofen noch einmal auf Rang zehn . Ein Jahr später bei der Vierschanzentournee 1967/68 sprang er in Obersdorf erneut auf einen guten sieenten Platz, musste sich aber in Garmisch und Innsbruck dem starken Teilnehmerfeld geschlagen geben. In Bischofshofen wurde er erneut siebenter.

 

Bei der vierten Olympia-Qualifikation der DDR-Skispringer auf der Fichtelbergschanze in Oberwiesental ging er am 18. Januar 1958 mit 79 und 82 Meter als Sieger hervor. Manfred Queck nahm daraufhin für die DDR an den Olympischen Winterspielen 1968 in Grenoble teil. Auf der Normalschanze belegte er Platz 14. auf der Großschanze erreichte er den vierten Platz und verpasste damit knapp nur eine Medaille. Am 29. Februar 1968 trat er bei den XX. DDR-Staatsmeisterschaften in der Nordischen Disziplinen an und gewann den Titel von der Normalschanze.

 

Bei der Vierschanzentournee 1968/69 erreichte nach einem fünften Rang in Oberstdorf nur mittelmäßige Plätze in den drei weiteren Springen. Am Ende erreichte er Rang 19 der Tournee-Gesamtwertung. Sein letztes internationales Springen bestritt er am 30. Dezember 1969 in Oberstorf wor er noch einmal Rang zwei und damit einen Podestrang erreichte. Zu den weiteren Springen der Vierschanzentournee 1969/70 trat er nicht mehr an.

 

Sein Grab befindet sich auf dem Friedhof in Johannisgeorgenstadt.

Sportsdatabase 0