Fulvio Pieroni (* 25. Januar 1928 in Rom; † 24. Januar 2016) war ein italienischer Fußballschiedsrichter und ‑funktionär.

Sportlicher Werdegang

Peroni gehörte nach einer Spielerkarriere im italienischen Amateurbereich, bei der er für die AS Bari Viertligaluft schnappen durfte, ab Beginn der 1960er Jahre zu den Spielleitern im höherklassigen italienischen Fußball und pfiff dabei ab 1963 Spiele in der Serie B und ab 1964 Partien der Serie A. Anfangs zudem noch als Linienrichter eingesetzt, erhielt er 1965 die Premio Florindo Longagnani als bester Erstligalinienrichter. 1971 folgte die Premio Giovanni Mauro als bester italienischer Erstligaschiedsrichter. In der Folge seiner guten Leistungen nominierte der Verband Federazione Italiana Giuoco Calcio ihn für die FIFA-Schiedsrichterliste, so dass er 1972 und 1973 zu je einem Länderspieleinsatz kam.

Während Peroni die Leitung eines Finalspiels in der Coppa Italia verwehrt blieb, kam er im griechischen Landespokal zweimal als Spielleiter zum Einsatz, da der Verband Elliniki Podosferiki Omospondia zu dieser Zeit auf ausländische Unparteiische zurückgriff. So stand er im Wettbewerb 1964/65 mit dem siegreichen Olympiakos Piräus und Panathinaikos Athen auf dem Feld, im Wettbewerb 1966/67 standen sich unter seiner Leitung der Titelgewinner Panathinaikos Athen und Panionios Athen gegenüber.

Nach dem Ende der aktiven Laufbahn 1973 engagierte sich Pieroni in der Schiedsrichterkommission des nationalen Verbandes und gehörte zu den für Serie A und B zuständigen Funktionären. Später leitete er die Kommission für die Serie D und den italienischen Frauenfußball.